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Der Übergang in die Grundschule

1. Was Eltern für ihr Kind tun können

In Zusammenarbeit mit dem KTH Jaburgstraße und dem KTH Alt-Aumund haben wir einen Leitfaden für den Übergang in die Grund­schule Alt-Aumund entwickelt.

Eltern können ihren Kindern helfen, den Schulanfang positiv zu erleben. Gehen Sie unbefangen an diesen neuen Lebensabschnitt für Ihr Kind heran. Probleme aus Ihrer eigenen Schulzeit helfen Ihrem Kind momentan nicht. Versuchen Sie, die Neugier Ihres Kindes zu wecken und unterstützen Sie seine Vorfreude.

Im Kindergarten spielt das Thema Schule im letzten Halbjahr vor dem Schulanfang eine große Rolle.
Der Kontakt zur Schule wird hergestellt, Schulbesuche finden statt. In dieser Phase fragen Kinder viel.
Nehmen Sie sich Zeit und gehen Sie geduldig auf die Kinderfragen ein.

Schulkinder müssen so selbstständig sein, dass sie die Dinge des täglichen Lebens ohne die Hilfe Erwachsener erledigen können. Die Eltern müssen den Kindern dafür Zeit einräumen und warten, bis das Kind es allein geschafft hat. Dazu gehören das An- und Ausziehen, das Schleifebinden, der Toilettengang, das Händewaschen, das Wegräumen eines Spiels usw.

In dieser Zeit sollten Eltern ein besonderes Augenmerk auf das richtige Verhalten im Straßenverkehr richten. Gehen Sie viel zu Fuß und lassen Sie Ihr Kind erklären, warum es sich so oder so verhält. Besprechen Sie die wichtigsten Verkehrsregeln und seien Sie stets ein gutes Vorbild! Üben Sie auch den Schulweg mit dem Kind!
Es kommt nicht darauf an, den kürzesten Weg zu finden, sondern den sichersten.

Das Einhalten eines geregelten Tagesablaufs gibt ihrem Kind Sicherheit. Dazu gehören auch Ruhephasen.

Nicht nur im Kindergarten, sondern auch zu Hause sollte Ihr Kind Material zum kreativen Gestalten zur Verfügung haben. Dazu gehören Malstifte, Wachsmaler, Knete, Papier und Pappe, Schere und Kleber. Am schönsten ist es für Ihr Kind, wenn Sie gemeinsam etwas basteln oder herstellen. Das macht Ihr Kind sicher im Umgang mit diesen Dingen, die später zum „Werkzeug“ eines Schulanfängers gehören. Schauen Sie sich gemeinsam Bücher an, lesen Sie Ihrem Kind vor und sprechen Sie über die Geschichten, das fördert die Konzentration und erweitert den Sprachschatz.

>>> Lesen Sie auch unseren Beitrag "Tipps für den Alltag mit Kindern"

2. Was ein Schulkind können soll

Immer wieder fragen Eltern, was ein Kind können muss, wenn es in die Schule kommt. Woran sehe ich, ob mein Kind schulreif ist, was erwarten die Lehrer?

Um diese Frage zu beantworten, suchen Sie das Gespräch mit dem Kindergarten. Ihre Erzieherin kann Ihnen sagen, wie sich Ihr Kind in einer Gruppe verhält. Ist Ihr Kind in der Lage, seine eigenen Bedürfnisse zurückzustellen und sich an Gruppenregeln zu halten? Wie verhält es sich in einer Spielsituation, reicht die Konzentration, um ein Spiel zu Ende zu bringen? Wie ist die motorische Entwicklung einzuschätzen? Ist die Sprachentwicklung altersgemäß?

Über all diese Fragen sollten Sie mit der Erzieherin sprechen. Auch der Kinderarzt kann weiterhelfen, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten zu therapieren und zu unterstützen, wenn Probleme frühzeitig erkannt werden.

3. Was in den ersten Schulwochen passiert

Wir möchten Ihr Kind kennen lernen. Dabei interessieren uns seine Persönlichkeit, sein Sozialverhalten, seine Spiel- und Arbeitsweisen, seine sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten, seine motorischen und kognitiven Voraussetzungen. Wir möchten möglichst genau wissen, was Ihr Kind in die Schule „mitbringt“, um im Unterricht dort ansetzen und fortfahren zu können.

Bei einem Elternsprechtag nach den ersten vier Schulwochen kommen wir zum Gespräch über unsere Beobachtungen zusammen. Dabei können Sie uns sehr helfen, wenn Sie Ihre Beobachtungen von zu Hause mit einbringen. Sie kennen Ihr Kind schließlich am besten!

4. Was Schulanfänger in unserer Schule benötigen

... erfahren Sie auf dem 2. Elternabend im Juni 2016

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