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Projektwoche zum Thema „Wasser“

Endlich war es so weit, die Feier zur Eröffnung des Schülerlabors konnte starten. Zunächst mussten die kleinen aufgeregten Gemüter zur Ruhe kommen in der überfüllten Aula der Grundschule Alt-Aumund. Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft Renate Jürgens-Pieper war eigens nach Bremen-Nord gekommen, um das neue Labor zu eröffnen. Da durfte man schon mal aufgeregt sein.

Die Feierstunde war der Abschluss einer Projektwoche zum Thema „Wasser“. Das erschloss sich dem Besucher schon beim Betreten der Schule. Die vorwiegend in blau und grün gehaltenen üppigen Meeresdekorationen fielen sofort ins Auge.

In ihrer Begrüßung brachte Schulleiterin Heike Ahrens ihre Freude über den neuen Fachraum zum Ausdruck. Wie wichtig die naturwissenschaftliche Arbeit von Anfang an ist, möglichst noch im Kindergarten verdeutlichte die Senatorin anschließend in ihrem Grußwort. „Wir unterstützen das, ganz besonders in Hinblick auf die frühe Förderung von Mädchen in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik).“ Deshalb wurden aus dem Hause der Bildungssenatorin 20.000 Euro locker gemacht, um einen frei gewordenen Klassenraum zum Fachraum herzurichten. Die Schule und der Schulverein gaben noch rund 4.000 Euro dazu und 1.000 Euro gewannen die Schülerinnen und Schüler der beiden 4. Klassen in einem Wettbewerb.

Das Konzept des Raumes stammte von Dr. Martina Petzold von der Universität Bremen. Es sieht Arbeitsplatten vor, die an den Wänden angebracht sind. Die einzelnen Arbeitsplätze sind durch bunte Wandfarbe markiert. Die Senatorin war beeindruckt von dem ungewöhnlichen Raumkonzept. Was die Kinder in ihrem neuen Labor während der Projekttage erforscht hatten, ließ sie sich geduldig von den Schülergruppen zeigen und erklären. Die Senatorin fragte nach, nahm auch schon einmal selbst ein Reagenzglas in die Hand und begutachtete die Reaktion bei einem Neutralisationsversuch mit Rotkohlsaft. Die Kinder zeigten sich begeistert von ihrem neuen Raum. „Hoffentlich gehen wir jetzt öfter mal ins Labor und forschen, das macht hier viel mehr Spaß als im Klassenraum. Da muss man immer so vorsichtig sein und darf nicht kleckern!“, fand Jasmin.

Bei einem Rundgang durch die Schule konnte sich die Senatorin anschließend davon überzeugen, dass sich die Alt-Aumunder Grundschüler nicht erst seit heute für Naturwissenschaften interessieren. Stolz verwies Heike Ahrens auf ihre „Ahnengalerie“ von „Jugend forscht/Schüler und Schülerinnen experimentieren“. Seit 2003 nehmen Schülergruppen sehr erfolgreich an dem Wettbewerb teil. „Das werden wir auch weiterhin tun, das macht nicht nur den Kindern Freude,“ meinte sie

Weitere fächerübergreifende Projektergebnisse die in den Klassenräumen aufgebaut waren sowie ein Rundgang über den im vergangenen Jahr eingeweihten neuen Schulhof vervollständigten das Besuchsprogramm  der Bildungssenatorin.

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