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17. September 2010: Ritterkamp bekommt Ritterburg

Schule Alt-Aumund weiht neuen Schulhof ein

Endlich war es so weit: Die Grundschüler der Schule Alt-Aumund konnten nach monatelanger Bauzeit ihren umgestalteten Schulhof erobern. Im Rahmen eines Schulfestes am 17. September 2010 wurde die neu gestaltete Ritter- und Drachen-landschaft eingeweiht. Vor allem die große Ritterburg hatte es den Kindern angetan. Sie wurde regelrecht belagert.

Begonnen wurde mit dem Projekt vier Jahren. Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt entstanden erste Ideen und Modelle. Die Architektin Carola Sonnwald vom ALZ Nordtechnik setzte die Kinderwünsche in realisierbare Pläne um. Dann mussten Geldmittel beschafft werden. Die Schule hatte Glück, die Stiftung Wohnliche Stadt steuerte einen größeren Betrag bei. Außerdem wurden noch viele größere und kleinere Spenden gesammelt. Die Schülerinnen und Schüler selbst erliefen bei einem Sponsorenlauf 5.000 Euro. Zum Schluss waren fast 107.000 Euro beisammen.

Die Umsetzung der Pläne übernahm das ALZ Nordtechnik. Der nördliche Teil des Schulhofes wurde 2008 schon fertig. Mit dem wasserspeienden Fliesendrachen und der großen Ritterburg dauerte es etwas länger. Um so begeisterter waren die Kinder am Freitag, als der Bauzaun verschwunden war und sie alles ausprobieren konnten. Viele verschiedene Bewegungsangebote waren entstanden.

Auch Ortsamtsleiter Heiko Dornstedt war beeindruckt von der Vielfalt der Anlage. Oberschulrätin Margrit Buck wies auf das gute Spielangebot als Mittel zur Gewaltprävention hin: „Kinder, die sich in den Pausen beschäftigen können, müssen sich nicht hauen.“ Dietrich Damm vom Stiftungsrat der „Wohnlichen Stadt“ freute sich über den äußerst effektiven Einsatz seiner Stiftungsmittel.

In ihrer Eröffnungsrede dankte Schulleiterin Heike Ahrens den Sponsoren und den Ausführenden vom Arbeits- und Lernzentrum ALZ Nordtechnik. Viele liebevolle Details wurden in die Ritterburg eingebaut. Vom Burgverlies über die Aussichtstürme bis zum Marktplatz mit Verkaufsstand enthält diese Ritterburg viel von einer „echten“ Burg. „Nun gibt es am Ritterkamp endlich eine Burg. Die Ritter von Oumunde, die in alten Zeiten hier lebten, hatten hier nie eine Burg stehen,“ meinte die Schulleiterin.

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