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Renovierung der Schule – Bauarbeiten von Mai bis Juli 2016

Schon lange war bekannt, dass es sich bei den Dämmstoffen unter den Decken der Schule, die 1972 beim Anbau verwendet wurden, um „KMF“ (Künstliche Mineral-Fasern) handelte. Zur KMF-Gruppe gehört auch Asbest, das aber definitiv in Alt-Aumund nicht verbaut worden war. Es sind andere KMF-Mineralien verwendet worden, die auch als Schadstoffe eingestuft werden. Das Schutzflies für die Dämmstoffe wurde mit den Jahren immer poröser und eine Schadstoffsanierung wurde vom Arbeitsschutz sowie vom Gesundheitsamt gefordert. In diesem Jahr standen hierfür dann die Gelder bereit.

Mit der Schadstoffsanierung ging eine Brandschutzsanierung und eine komplette Erneuerung der Wasserrohre einher, Maßnahmen, von denen man hinterher nicht mehr viel sieht. Die Klassenräume mussten alle gleichzeitig geräumt werden, da für die Entsorgung der KMF eine abgeriegelte Schutzzone („Schwarzbereich“) entstehen musste. Die Fülle der Baumaßnahmen ließ sich nicht in 6 Wochen Sommerferien durchführen, deshalb wurden die Klassen ab Mitte Mai ausgelagert. Die 1. und 2. Klassen kamen im Altbau der Schule unter, die „Großen“ mussten für einige Wochen in die Lerchenstraße umziehen, die uns freundlicherweise vier Räume für die Zeit zur Verfügung stellte.

Tatsächlich wurden die Sanierungsarbeiten so weit fertig, dass der Unterricht in, wenn auch nicht perfekt eingerichteten Klassen, am 4. August ordnungsgemäß starten konnte.

Durch die Sanierung erhielt die Schule dann auch neue Schallschutzdecken und zusätzliche Schallschutzpaneele, teilweise neue Tafeln, eine angenehm helle Beleuchtung, neue (dem Brandschutz entsprechende) Klassentüren, neue Gardinen und einen frischen Anstrich. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.